Die Abenteuerreise im Blumenkohl-Ballon
Vorlese-Fassung · 3–8 JahreAn der Tür des Detektivbüros hing eine glitzernde Einladung. Emil Erbse las sie laut vor:
„Kommt mit auf eine geheime Reise im fliegenden Blumenkohl! Treffpunkt: der alte Markt, um Mitternacht."
Bella Brokkoli staunte. „Mitternacht? Ein fliegender Blumenkohl? Wer steckt da dahinter?"
„Das finden wir heraus", sagte Emil. „Pack deine Sachen!"
Um Mitternacht war der alte Markt still und dunkel. Nur der Mond schien. Und dort, ganz groß, wartete ein riesiger Blumenkohl mit einem Korb darunter. Daneben stand jemand und lächelte.
„Christel!", riefen Bella und Emil.
Christel Chicoree winkte. „Willkommen an Bord, ihr Mutigen! Heute fliegen wir bis ans Ende von Gemüseland."
Sie kletterten in den Korb. Mit einem sanften Ruck hob der Blumenkohl ab. Höher und höher schwebten sie in den Nachthimmel.
Unter ihnen lag das Gemüseland wie eine bunte Spielzeugwelt. Das grüne Salattal glitzerte im Mondlicht. Die Maisfelder sahen aus wie ein riesiges Puzzle. Unten ernteten ein paar Tomaten noch spät am Abend und winkten herauf. Bella und Emil winkten zurück.
Doch dann wurde der Himmel dunkler. Dicke Wolken zogen auf. Der Wind wurde stärker und stärker.
„Festhalten!", rief Christel. „Es kommt ein Sturm!"
Der Korb schaukelte heftig hin und her. Der Regen prasselte, und alle wurden klatschnass. Da riss der Wind ein Halteseil los. Es flatterte wild über dem Korb.
„Ich kann nicht steuern und gleichzeitig das Seil halten!", rief Christel. „Einer muss es greifen!"
Emil schaute nach oben. Das Seil tanzte hoch über ihm im Sturm. Sein Herz klopfte bis zum Hals. „Das … das trau ich mich nicht", flüsterte er.
Bella drückte seine Hand. „Du schaffst das, Emil. Ich halte dich ganz fest."
Emil holte tief Luft. Dann stellte er sich auf die Zehenspitzen, streckte sich – und bekam das Seil zu fassen! Mit aller Kraft hielt er es fest, während Bella ihn umklammerte.
„Großartig, Emil!", rief Christel. Jetzt konnte sie wieder lenken. „Und nun fliegen wir mitten durch!" Tatsächlich – langsam ließ der Sturm nach.
Emil ließ das Seil los und strahlte über das ganze Gesicht. „Das hätte ich mir nie zugetraut!"
Als der Sturm vorbei war, sahen sie weit, weit in der Ferne etwas Aufregendes: ein großer Vulkanberg leuchtete rot und orange und spuckte Funken in den Himmel.
„Keine Sorge", sagte Christel ruhig. „Der ist weit weg. Wir fliegen einen großen Bogen herum, dann sind wir ganz sicher."
Geschickt lenkte sie den Blumenkohl in einem weiten Bogen vorbei. Bella und Emil schauten staunend zu dem leuchtenden Berg hinüber. Es war ein bisschen aufregend – aber bei Christel fühlten sie sich sicher.
Endlich war die Luft wieder klar. Christel lenkte den Blumenkohl sanft nach Hause. In der Morgensonne breitete sich das Gemüseland unter ihnen aus. Die kleinen Häuser leuchteten rot, gelb und grün.
„Es sieht aus wie ein Wunderland", flüsterte Bella.
Unten warteten schon ihre Freunde. Matti Mais und Hanna Hirse winkten herauf.
Mit einem letzten Schaukeln setzte der Blumenkohl auf dem Boden auf. Wackel, wackel – und stand still.
„Das war eine holprige Landung", lachte Christel. „Aber eine sichere."
Die Freunde jubelten und umarmten Bella und Emil. „Schön, wieder zu Hause zu sein", sagte Bella.
„Und noch schöner, das alles erlebt zu haben", sagte Emil und schaute zum Himmel.
Christel lächelte. „Kommt jederzeit wieder. Der Himmel über Gemüseland hat noch viele Geheimnisse."
Ende
Bilder aus der Geschichte


🤖 Diese Geschichte wurde mit Hilfe von künstlicher Intelligenz geschrieben und von einem Menschen geprüft. Mehr dazu